Strickoholikerins Versuchsküche: weihnachtliches Dessert

Ja, ich weiß, Weihnachten ist schon längst vorbei.
Aber wir wissen ja: nach Weihnachten ist vor Weihnachten.

Meine Wahl fiel auf ein weihnachtliches Tiramisu oder ein einfach geschichtetes Dessert im Glas.

Lebkuchen mit Speckulations zerbröselt ins Glas getan, mit etwas Orangenlikör getränkt, anschließend ein paar Mandarinenstückchen drauf und mit einer Creme aus Joghurt, Frischkäse, Kakao, Lebkuchengewürz, Zucker und Zitrone bedeckt.

Fazit: Sehr süß; zu süß – aber lecker.

20111205-Lebkuchentiramisu

Strickoholikerins gestrickte Wärme

Zwischen den Jahren kam ich endlich dazu mir auch einen warmen Halsumdreher, Schlauchschal, Cowl, oder wie man es auch bezeichnen mag zu stricken.

Die Wolle hatte ich passend zur grauen Jacke beim Wollerödel erstanden und fand eine schöne einfache Anleitung bei Ravelry.

20120101-Rundschal

Kurzinfo
Wolle: Merinowolle, Junghanswolle
NS: 6
Muster: Perlenmuster
Verbrauch:  184 Gramm
Beendet: Dezember 2011

Passend zum Rundschal habe ich mir noch eine einfache Mütze gestrickt:

20120101-Muetze

Kurzinfo
Wolle: Merinowolle, Junghanswolle
NS: 5
Verbrauch:  65 Gramm
Beendet: Dezember 2011

Die verstrickte Dienstagsfrage 4/2012

Jan Wenn man mit einem Hobby wie das Stricken oder Häkeln beginnt, geht es in einer ersten Phase darum, Techniken zu erlernen, zu beherrschen und zu verstehen und sich somit Herausforderungen zu stellen. Die Entdeckung an sich macht Spaß, und nach dem Motto “Mal gucken, wie es geht und ob ich das schaffe” beschäftigt man sich, solange alles neu und aufregend ist, schon mal mit Projekten, die man sonst nicht in Angriff nehmen würde.

Bei mir waren es zum Beispiel Lace-Arbeiten, Zierdeckchen und Dekogegenstände, die ich als Kind und Jugendliche im Überfluss und in allen Varianten gestrickt und gehäkelt habe. Ist diese erste Entdeckungsphase aber vorbei und hat man sich selbst bewiesen, dass man bestimmte Dinge kann, werden sie uninteressant – und sind einem mitunter rückblickend, so geht es mir zumindest, vielleicht sogar eher peinlich. Ich bin neugierig: Was habt Ihr so in Eurer “Anfängerphase” gestrickt oder gehäkelt, was Ihr heute auf gar keinen Fall mehr machen würdet?

Vielen Dank an Martine für die heutige Frage!

Liebe Martine,
da ich erst vor ca. sechs Jahren mit dem Stricken begonnen habe, ist das gar nicht so lange her. Ich behaupte auch noch immer gerne, dass ich mich in der “Anfängerphase” befinde. In den ersten Monaten strickte ich den ein oder anderen Schal, um aber anschließend direkt mit Socken zu beginnen. Dies war der Grund warum ich das Stricken lernte. Und auch heute noch stricke ich zu 95 Prozent Socken.
Gerne jetzt auch mit einem tollen Muster.

Ich würde heute nicht mehr so viel selbstmusternde Wolle kaufen, sondern Sockenwolle in uni, um dann schönere Muster stricken zu können. Auch habe ich gerlernt, wie wichtig hochwertige Wolle ist.
An Strickstücken, die ich mit “billiger” Wolle gestrickt habe, hat man leider nicht lange Freude.

Liebe Grüße Jules, die Strickoholikerin

Strickoholikerins Wochenrückblick 3/2012

Irgendwie scheint der Januar nur so an mir vorbei zu rasen.

Am Samstag fand das monatliche Stricktreffen in Frankenthal statt…
Es ist einfach immer wieder schön, gemeinsam zu Tratschen, zu Essen und zu Stricken.
Ganz schnell sind da die 4-5 Stunden vorbei und man muss wieder nach Hause.

Ein paar Socken konnte ich vernähen, zusätzlich ein neues Paar anschlagen.
Sobald dies beendet ist, freue ich mich schon auf die Babyjacke, die im Anschluss dierekt auf die Nadeln kommt.

In der Bloggerwelt stöbere ich zurzeit gerne duch http://www.ploetzblog.de/ - mein heutiger Blogtipp für Euch.

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Strickoholikerin Versuchsküche: Rote Bete – Carpaccio

Im letzten Jahr habe ich die Rote Bete für mich entdeckt. Bisher kannte ich sie nur aus dem Glas.

Frisch?! Hatte ich sie noch nie probiert.

Unter anderem habe ich mich an ein Rote Bete – Carpaccio gewagt.
Nach dem Garvorgang von 40-60 Minuten in heißem Wasser, schälte ich sie. Anschließend hieß es warten, bis die Rote Bete kalt ist um sie dann in feine Scheiben zu schneiden. Angerichtet habe ich es wie ein normales Rindercarpaccio. Als Dressing wählte ich ein einfaches Öl-Essig-Zwiebel-Gemisch mit Kräutern.

Es war ganz gut – besser, als gedacht.

20111120-RoteBeetecarpaccio
Wenige Wochen später habe ich ein Dressing mit Honig, Öl und Speck verwenden.
Diese Kombination hat super gut zu der Roten Bete gepasst.

20111120-RoteBeetecarpaccio-02